
Die Tage sind nun wieder deutlich kürzer, das Tageslicht sehen wir vor allem an Arbeitstagen nur wenig. Die körpereigene Produktion von Vitamin D3 wird durch Sonnenlicht angeregt. Das bedeutet, es könnte in Mitteleuropa während der lichtarmen Wintermonate zu einer Unterversorgung des Organismus kommen.
Mit der Nahrung nehmen wir Vitamin D3 nur bedingt auf, da es in erhöhter Menge vor allem in Lebertran vorkommt, das bei den meisten Menschen an wenig wohlschmeckende Kindheitserfahrungen erinnert.
Anders als die anderen Vitamine, ist Vitamin D3 (Cholecalciferol) ein Hormon, das für den Stoffwechselumsatz von Calcium, Phosphor und Vitamin A benötigt wird. Es fördert die Aufnahme von Calcium und Phosphor aus dem Magen-Darm-Trakt und stimuliert die Einlagerung von Mineralien und den Aufbau von Knochen und Knorpel.
Es ist ratsam, Rücksprache mit dem Arzt zu halten, um einer möglichen Unterversorgung vorzubeugen. Vitamin D3 sollte nur in der vom Arzt empfohlenen Dosierung als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.